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| OA | Objektart |
Damit wird der 4-stellige Schlüssel bezeichnet, mit dem die Fachbedeutung eines Elements oder Objekts verschlüsselt wird. Die Objektarten sind im OSKA verbindlich für eine Anwendung festgelegt.
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| OBAK | Objektabbildungskatalog |
Nachweis für die Bildung und Abbildung aller Objekte einer Anwendung in einem Anwendungsgebiet. Von der AdV wird für die Anwendung automatisierte Liegenschaftskarte ein MUSTER OBAK herausgegeben. Jeder Anwender muß für seine Anwendung einen eigenen OBAK aufstellen. Die dv-technischen Festlegungen der EDBS und der OBAK repräsentieren die Definition der EDBS. Beispiel: Der OBAK Bln gilt nur für die Anwendung ALK-Berlin. Für die Anwendung "Bebauungsplan" ist der OBAK B-PLAN Bln gültig.
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| Objekt | |
Die verfahrenstechnische Abbildung eines Objekts entspricht der fachlichen Sichtweise auf einen bestimmten Sachverhalt in der Realität. Objekte können demzufolge sehr vielfältig sein, je nach dem aus welcher fachlichen Sicht ein Sachverhalt betrachtet, beschrieben und abgebildet wird. Innerhalb der ALK-Verfahrenslösung ist ein Objekt die kleinstmögliche logische Einheit, die aus fachlicher Sicht gebildet werden kann. So werden in der ALK nicht die Grenzen eines Flurstücks als einzelene Objekte gebildet, sondern das gesamte Flurstück mit seinen Grenzen und Texten (Flurstücksnummer). Objekte können gleichzeitig innerhalb einer Anwendung nur eine Fachbedeutung (Funktion) besitzen. Ist z.B. die Fläche eines Flurstücks komplett mit einem Gebäude bebaut, so ist ein Objekt "Flurstück" und ein zweites Objekt "Gebäude" zu bilden. Objekte können in einer Anwendung immer nur zu einer Folie gehören. Objekte können einen unverwechselbaren, eindeutigen Objektnamen erhalten. Aufeinanderaufbauende (hirarchische) Objektstrukturen sind der ALK nicht zugelassen. Ein Objekt, kann nicht Bestandteil eines anderen Objektes sein. Dagegen sind in der Verfahrenslösung ATKIS Objekthierarchien zulässig (komplexe Objekte). Beispiel: In der ALK wird ein Gebäude mit seinen Auspägungen, wie Begrenzungslinien, Durchfahrten, Überdachungen, Nutzung usw. als ein Objekt mit diversen Objektbestandteilen angesehen. Ein Flurstück kann mit seiner Bedeutung "Flurstück" nicht gleichzeitig einer anderen Folie des Verfahrens zugeordnet sein. Hat dieselbe Fläche eine weitere Funktion, z.B. tatsächliche Nutzung, dann ist ein zweites Objekt zu bilden, daß einer anderen Folie angehört.
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| Objektbestandteile | |
Objektbestandteile sind zum einen die Definitionsgeometrie und zum anderen die Besonderen Informationen zum Objekt (BIO). Dabei kann es sich um Texte, Geometrie und Symbole, die das Objekt in einer weiteren Detaillierungsstufe beschreiben. Für jedes Objekt sind die zugelassenen Objektbestandteile im OBAK beschrieben. Dabei können die BIO generell nur zu einem Objekt gehören. Objektbestandteile, die in den BIO abgebildet werden, sind immer maßstabsabhängig beschrieben. Dies erfolgt im OBAK über die Angabe "Kartentyp".
![]() Beispiel: Bei einem Gebäude gehören Geschoßwechsellinien, Durchfahrten, Geschoßangaben, Überdachungen, usw. zu den Objektbestandteilen (BIO) und sind für den Kartentyp 4 (K4= Flurkarte 1:1000) beschrieben.
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| Objektformen | |
Ein Objekt hat eine bestimmte äußere Form, die durch die Definitionsgeometrie beschrieben wird. In der Realität können aber Objektformen auftreten, die in der ALK-Verfahrenslösung nicht abgebildet werden können. In diesen Fällen müssen zwei oder mehr einzelne Objekte gebildet werden. Diese nicht zugelassenen Objektformen sind in der Verfahrensdokumentation und teilweise auch in dem jeweils gültigen OBAK beschrieben.
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| Objektgröße | |
Die Objektgröße ist zur Zeit noch für den ALK-Datenbankteil auf 25 Numerierungsbezirke und 3 000 Umringspunkte festgelegt. Derartig große Objekte können zum Beispiel Wasserschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, Verwaltungsbezirke, usw. sein.
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| Objektkoordinate | |
Die Objektkoordinate ist der geometrische Repräsentant des Objekts in der Grundrißdatei und gleichzeitig der Zugriffsschlüssel im ALK-Datenbankteil der AdV, um Objekte im Datenbestand zu suchen. Es handelt sich um eine Koordinate (Rechts- und Hochwert oder X- und Y-Wert). Die Lage der Objektkoordinate (Mittel- oder Anfangspunkt des Elements) ist im OBAK festgelegt.
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| Objektname | |
Für Elementarobjekte können Objektnamen festgelegt werden. Objektnamen setzen sich aus einer für den Bearbeiter nichtsichbaren Dateikennung und einem sichtbaren Fachkennzeichen zusammen, wobei wiederum nur ein bestimmter Teil des Fachkennzeichens durch das Präsentationssystem (VT) dargestellt wird (z.B. beim Gebäudekennzeichen die Hausnummer). Dabei handelt es sich um den in der analogen Ausgabe darstellbaren Teil des Objektnamens. Aus dem Flurstückskennzeichen wird die Flurstücksnummer abgeleitet und auf dem Bildschirm dargestellt. Für Rahmenobjekte dürfen keine Objektnamen vergeben werden. Objektnamen sind die eindeutigen fachlichen Namen eines Objekts. Unter Verwendung der Objektnamen können Vernüpfungen zu alphanumerischen Fachdateien aufgebaut werden. Für Flurstücke, Gebäude, Gemarkungen und Fluren ist von der AdV vorgegeben, Objektnamen anzulegen. Ansonsten gilt, daß für jedes Objekt, für das in einer Fachdatei weitere beschreibende Angaben (Baujahr, Materialien, Eigentümer usw.) geführt werden, Objektnamen aufgebaut werden müssen, um die Verknüpfung auf der fachlichen Ebene sicherzustellen. Der formale Aufbau und die Verwendung der Objektnamen ist im OBAK beschrieben. Grundsätzlich kann ein Objekt mehrere (weitere) Objektnamen aufweisen. Wenn Objektnamen nicht überregional vorgegeben sind, kann jeder Anwender eigene Objektnamen aufbauen, dabei gilt aber, daß sie innerhalb seines Anwendungsgebietes eindeutig sein müssen. Den Objektnamen sind Schlüsselzahlen voran gestellt, über die unter anderem definiert wird, ob bereits eine Fachdatei vorliegt oder nur das Verknüpfungsmerkmal bekannt ist. Die Schlüsselzahlen sind in der Verfahrensdokumentation der ALK und/oder dem jeweiligen OBAK erläutert.
![]() In den Fällen, wo es fachlich notwendig ist weitere Objektnamen zu vergeben, muß eindeutig festgelegt werden, welches systemtechnisch der führende Objektname ist. Die Regel, wie dieser ermittelt wird ist im jeweiligen OBAK beschrieben. Beispiel: Im OBAK Berlin ist festgelegt, daß der führende Objektname bei Gebäuden durch die niedrigste statistische Straßennummer und die niedrigste Hausnummer definiert wird. Grundsätzlich kann ein Objekt mehrere Objektnamen aufweisen, wenn z.B. ein Eckgebäude zwei Hausaufgänge hat oder der Schlüssel eines Anwenders aus einer anderen Fachanwendung für das Objekt übernommen werden soll, um die Verknüpfung zu einer bestehenden Fachdatei herzustellen. Bei diesen Namen handelt es sich um weitere Objektnamen. Die Unterscheidung erfolgt über eine 2-stellige numerische Kennung am Beginn des Namens. Die numerische Kennung verweist u.a. darauf, ob bereits eine Fachdatei vorhanden ist oder ob Fachdaten und Graphikdaten bereits in einem integrierten System bearbeitet werden. Die Schlüsselzahlen sind in der Verfahrensdokumentation der ALK und/oder in dem jeweiligen OBAK erläutert (siehe auch Anhang). Beispiel: Für ein Gebäude ist es notwendig weitere Objektnamen zu vergeben, weil das Gebäude zwei numerierte Hauseingänge hat. In diesem Fall erhält der führende Objektname die Kennung 16, während alle weiteren Objektnamen die Kennung 17 erhalten.
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| Objektnummer | endgültig |
Werden die Daten in den ALK-Datenbankteil gespeichert, erhält jedes Objekt eine endgültige Objektnummer, die systemintern vergeben wird. Bei jeder Veränderung des Objekts wird eine neue Nummer vergeben. In der ALK-Datenbank (AdV) sind dafür explizite FLOE/FEIN-Operationen notwendig. Die Nummer ist 7-stellig und eindeutig innerhalb des Datenbankteils, in dem das Objekt gespeichert wird. Die erste Stelle der Objektnummer kann fest vom Anwender vorbelegt werden, während alle anderen Stellen durch den Datenbankteil vergeben werden. Dadurch können überregionale Nutzer schon an den Objektnummern erkennen, aus welchem Bereich die Daten kommen. Außerdem ist die Fix-Stelle notwendig, wenn Daten aus mehreren Datenbankteilen in einer Datenbank zusammengeführt werden sollen. Damit wird ausgeschlossen, daß bei zufällig vorkommenden identischen Objektnummern Probleme entstehen. Beispiel: In Berlin wird die ALK dezentral in den einzelnen Verwaltungsbezirken geführt. Jeder Bezirk hat einen Buchstaben in der ersten Stelle der Objektnummer erhalten, A-Mitte, B-Tiergarten usw. Damit ist eine Kollision identischer Objektnummern (2-7 Stelle kann identisch sein) bei der Datenübername ausgeschlossen. Energieversorger, die von mehreren Vermessungs- und Katasterverwaltungen ALK-Daten erhalten und diese in einer Datenbank zusammenführen, können ebenso an der ersten Stelle erkennen, aus welchem Bereich die Daten stammen.
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| Objektnummer | vorläufig |
Jedes Objekt erhält eine systeminterne Objektnummer. Verarbeitungsteile können nur vorläufige Objektnummern vergeben. Vorläufige Objektnummern sind 7-stellig und beginnen mit 3 Blanks. Sie sind nur innerhalb des Verarbeitungsteiles und damit innerhalb des betroffenen EDBS-Auftrages eindeutig und werden beim Speichern in der Datenbank in endgültige Objektnummern verwandelt. Bei anderen VT, z.B. SICAD-GLOBE (GDB-X), können diese vorläufigen Nummern anders aufgebaut sein.
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| Objektprüfungen | |
Beim Speichern der Daten in der ALK-Datenbank werden besondere systeminterne Prüfungen der Objekte und der Objekte in Abhängigkeit vom Folientyp durchgeführt. Bei flächenförmigen Objekten wird der Linienschluß des Umrings, bei linienförmigen Objekten wird die Unterbrechungsfreiheit des Linienverlaufs abgeprüft (Ausnahme siehe Luftlinien). Objekte, die einem flächendeckenden Nachweis angehören (z.B. Flurstücke) werden dahingehend überprüft, ob nach einer Fortführung Lücken oder Überdeckungen im Datenbestand (Flächendeckung) entstanden sind. Werden bei diesen Prüfungen Fehler entdeckt, wird die Speicherung in den Datenbankteil abgebrochen.
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| Objekttyp | |
Elementarobjekte müssen verschiedenen geometrischen Typen zugeordnet werden. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, welche Form das Objekt in der Realität hat. Ein Objekt kann flächenförmig (Flurstück, Gebäude), linienförmig (Landesgrenze, Stromleitung) oder punktförmig (Grenzpunkt, Laterne) sein. Daneben existieren auch Rahmenobjekte.
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| OP | Operationsschlüssel |
Bei der Abgabe der Daten in einem EDBS-Auftrag wird der Parameter "Operationsschlüssel" mit in diesem Auftrag übertragen. Über den Operationsschlüssel wird definiert, was mit den Daten, die in dem EDBS-Auftrag übertragen werden im ALK-Datenbankteil gemacht werden soll. Die Operationsschlüssel sind in der Verfahrensdokumentation erläutert. Beispiel: Die Daten der ALK sollen bei einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur fortgeführt werden. Die Daten werden über die EDBS mit dem Operationsschlüssel BSPE (Benutzung Speichereinheit Element) übergeben. Nach erfolgter Bearbeitung werden die Daten wieder über die EDBS mit den Operationsschlüsseln FLOE (Fortführung löschen) und FEIN (Fortführung eintragen) an die Vermessungsverwaltung übergeben und die Daten werden dann im Datenbankteil entsprechend verarbeitet.
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| OS | Objektschlüssel |
Der Objektschlüssel setzt sich aus dem 3-stelligen Folienschlüssel, und der 4-stelligen Objektart zusammen und umfaßt insgesamt 7 Stellen. Objektschlüssel müssen in einer Anwendung eindeutig sein. Beispiel: 011 1033, bedeutet, Folie "Gebäude", Objektart "Anzahl der Vollgeschosse". In einer anderen Anwendung, z.B. "Bebauungsplan", könnte dieser Objektschlüssel eine andere Bedeutung besitzen.
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| OSKA | Objektschlüsselkatalog |
Nachweis aller Folien und Objektarten, die in einer bestimmten Anwendung verwendet werden können. Jeder Anwender muß für sein ALK-Verfahren einen eigenen OSKA aufstellen. Von der AdV wird für die Anwendung Liegenschaftskarte ein MUSTER OSKA herausgegeben, aus dem die jeweiligen Objektschlüsselkataloge der Länder abgeleitet werden. Jeder Anwender hat die Möglichkeit landesspezifische, nur in der Anwendung für einen besonderen Sachverhalt geltende Schlüssel, zu verwenden. Dafür stellt die AdV den Nummernbereich 0900 bis 0999 zur Verfügung. Ebenso benötigen besondere Fachanwendungen ihren eigenen OSKA. So hat der Deutsche Städtetag für den Bereich des Ortsplanungsrechts (Bebauungsplan, Flächennutzungsplan, Baunutzungsplan) den Entwurf eines OSKA erstellt. Die ALK-GIAP Nutzergemeinschaft hat für verschiedene kommunale Anwendungen (Baumkataster, Schilderkataster, usw.) entsprechende OSKA erstellt. Beispiel: Der OSKA Bln gilt nur für die Anwendung ALK-Berlin. Für die Anwendung Bebauungsplan gilt der OSKA B-PLAN Bln.
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