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EDBS-Auftrag  
 

Ein EDBS-Auftrag besteht aus einem oder mehreren EDBS-Sätzen. Die einzelnen EDBS-Sätze sind fortlaufend numeriert. Ein EDBS-Auftrag beginnt immer mit einem Auftragskennsatz und wird mit einem Auftragsendesatz beendet.

 

EDBS Einheitliche Datenbankschnittstelle
 

Innerhalb der Verfahrenslösung ALK entwickeltes, objektstrukturiertes Schnittstellenformat zum Austausch der Daten zwischen VT und ALK-Datenbankteil. Die EDBS ist eine sequentiell aufgebaute Schnittstelle, die nicht von dem eingesetzten DV-System (z.B. SICAD-GLOBE, Geograf, usw.) abhängig ist. Die Objekte der ALK werden mit ihren gesamten Informationen und Funktionen übertragen. Während die logische Datenstruktur der ALK-Verfahrenslösung eine hierarchische Sicht auf die Daten ist, erfolgt in der EDBS die Linearisierung dieser Sichtweise. Bei der Umsetzung in die linearisierte Form gilt immer die Reihenfolge OBEN vor UNTEN, bei gleicher Hierarchie LINKS vor RECHTS und in der Tiefe der Struktur gilt VORNE vor HINTEN. Die Linearisierung wird unter Verwendung der Wiederholungsfaktoren (WHF) vorgenommen.

In der EDBS werden die auszuführenden Operationen an den Daten mit Hilfe von Operationsschlüsseln übetragen.

Inzwischen ist die EDBS zu einem quasi Standardaustauschformat für Geodaten innerhalb der Vermessungs- und Katasterverwaltungen der Bundesrepublik Deutschland geworden.

EDBS

 

EDBS-Satz  
 

Mehrere EDBS-Sätze zusammen bilden einen EDBS-Auftrag. Ein EDBS-Satz besteht immer aus den Parametern Satzart, Satzlänge, Operationsschlüssel, Quittungsschlüssel, Informationsname, Informationsinhalt und Suchkriterium. Jeder EDBS-Satz ist in seiner Länge variabel, darf aber nur maximal 2 000 Zeichen lang sein. Systemseitig wird der Umbruch diese Sätze auf 80 Byte lange Zeilen vorgenommen. Das Anlegen von Folgesätzen ist möglich, wenn die maximale Anzahl der Zeichen überschritten wird.

 

Elementarobjekt  
 

Ein Elementarobjekt ist die kleinstmögliche logische Einheit, die aus fachlicher Sicht gebildet werden kann. Für Elemtarobjekte müssen bestimmte Angaben (Objekttyp, Objektname usw.) erfaßt und gespeichert werden. Für Elementarobjekte werden in Abhängigkeit vom Folientyp besondere Prüfungen bei der Speicherung im Datenbankteil durchgeführt. Daneben sind Elementarobjekte im Datenbestand einzeln zu selektieren und über ihren Objektnamen ansprechbar.

Beispiel: Ein Flurstück besteht aus vier Grenzen und der Flurstücksnummer. Im Liegenschaftskataster ist das Flurstück die kleinste buchungstechnische Einheit. Aus diesem Ansatz heraus nun die einzelnen Grenzen und die Flurstücksnummer als eigenständige Objekte abzubilden macht keinen Sinn, da sich alle weiteren anfallenden Informationen nur auf das eine Flurstück beziehen. Das Flurstück ist somit die kleinstmögliche fachliche und logische Einheit.

 

Ersteinrichtung  
 

Erstmalige Übernahme aller Daten eines Anwendungsgebietes aus dem ALK-Datenbankteil durch einen Nutzer im Rahmen des BZSN-Verfahrens.